Modulare Kammerplatten

Normierter Baugrubenverbau mit modularen Kammerplatten

Kammerplatten-Verbau

Das Modulsystem für Kammerplatten wurde für viele Einsatzbereiche entwickelt:

  • Herkömmlich verbaute man Baugruben mit Kanaldielen und IPB-Profilen, die als Aussteifungsrahmen stahlbaumäßig auf Grund einer Einzelstatik eingeschweißt wurden. Die Kosten für diese individuell gefertigten Gruben mit ihren verschweißten und meist nur einmal zu verwendenden Gurten sind hoch. Sie betragen beispielsweise nach Hamburger Untersuchungen ungefähr ein Drittel des Aufwands der gesamten Rohrvorpressung. Diese Kosten werden durch den normierten Baugrubenverbau mit der modularen Kammerplatte, die sich durch vielseitige Anwendung, häufige Wiederverwendbarkeit und schnellen Baufortschritt bei rationellem Maschineneinsatz auszeichnet, gesenkt.
  • Die modularen Kammerplatten bestehen aus Stahlrahmen von ca. 1 m Höhe und 3 bzw. 4 m Länge auf deren Rückseite stabile, profilierte Außenwände so angebracht sind, dass Kammern entstehen, in denen Kanaldielen geführt werden.
    Die einzelnen Stahlrahmen werden, wie die Anwendungsbeispiele zeigen, biegesteif in einem Vorausschub zusammengeschraubt und ausgespindelt. Die Kanaldielen stellt man nun in die Kammern, vibriert sie auf Solltiefe, dann erfolgt der Aushub auf volle Baugrubentiefe.
  • Das errichtende Bauwerk wird in den strebenfreien Raum eingebracht, der Boden verfüllt und der Verbau wieder entfernt.
    Mit der Kombination aus 3 und 4 m langen Elementen ist es möglich, viele unterschiedlich große Baugruben zu erstellen.
    Die nach geforderter Größe zusammengeschraubten Konbinationen sind durch Typenstatik nachgewiesen. Einfache Bemessungstabellen unterstützen den Einsatz dieses verblüffend einfachen Verbausystems.

 

Detailinformationen
Modulare Kammerplatten